Historie

Im Anschluss sind Zeitabschnitte unseres Vereins zusammengetragen und erzählt. Diese sind teilweise aus den Festschriften entnommen. Wir hoffen so einen kleinen Überblick über die Geschichte und Tradition des SV Feudingen geben zu können. Viel Spaß beim Lesen.

Historische Bilder findet ihr HIER.

Interviews mit Zeitzeugen:

Fritz Reh

Hermann Kuhli

Herbert Hofius

Karl Dietrich

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1921 - 1945


Im Juni 1921, drei Jahre nach Beendigung des Weltkrieges, fanden sich in Zeiten politischer Wirren und wirtschaftlicher Not vor allem junge Männer, zum Teil Kriegsteilnehmer, zusammen und gründeten den Sportverein 1921 Feudingen.
Bescheiden waren die Anfänge hinsichtlich Ausstattung mit Fußbällen, Spielkleidung und sonstigen Kleinigkeiten. Auch einen festen Sportplatz hatte man nicht, so dass bis 1923 auf ständig wechselnden Wiesen gespielt wurde – wozu natürlich die Tore immer wieder aufs Neue aufgestellt werden mussten. Zwei Jahre nach Vereinsgründung bekam man von der Gemeinde jedoch ein unebenes Gelände weitab vom Dorf zugesprochen, was nach einigem Arbeitsaufwand dem SV Feudingen zur ersten Heimat wurde. Dieses Gelände ist heute noch als „Alter Sportplatz“ oder Märchenwiese bekannt.
Zu den Auswärtsspielen, die der SV zunächst in der C-Klasse, schnell aber in der B-Klasse bestritt, ging man zu Fuß, fuhr mit dem Fahrrad oder einem klapprigen Viehtransporter. In der B-Klasse kam es schon damals zum Derby mit dem VfB Banfe – und da man gemeinsam an der Tabellenspitze stand, kam es in Wallau sogar zum Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse, die mit der heutigen Bezirksliga zu vergleichen ist. Dieses Spiel gewann unser SV und spielte somit in den kommenden Jahren als einzige wittgensteiner Mannschaft in der hessischen A-Klasse.

Die einschneidenden Änderungen der politischen Verhältnisse ab dem Jahre 1933 wirkten sich auch auf den einfachen Spielbetrieb aus. So wurde Feudingen dem Siegerland zugeteilt und spielte dort eine ähnlich gute Rolle wie zuvor in Hessen. Auch diese Erfolge trugen sicherlich dazu bei, dass die Gemeinde an der Badeanstalt im Jahre 1937 einen neuen Sportplatz baute, der vom SV gemeinsam mit anderen Vereinen im Ort und der Schule genutzt werden konnte. Leider setzte der 2. Weltkrieg diesem Treiben ein jähes Ende, so dass von 1939 – 1945 der Spielbetrieb eingestellt werden musste.

1945 - 1974


1945 bedeutet das Ende des 2. Weltkrieges, Deutschland – ein Land in Trümmern.
Dennoch wurde bereits im Juli 1945 im SV Feudingen der Spielbetrieb wieder aufgenommen und nur 5 Monate später startete man gemeinsam mit Vereinen aus Sauer- und Siegerland in der Bezirksklasse Siegerland. Durch die frühe Rückkehr guter Spieler aus der Kriegsgefangenschaft konnte eine schlagkräftige Mannschaft gestellt werden, so dass man sich für ein Aufstiegsspiel in die Landesliga gegen Klafeld-Geisweid qualifizierte, welches jedoch vor mehreren Hundert Zuschauern mit 2-1 verloren ging. Bis zum Abstieg im Jahre 1957 ging es für den SV in den Folgejahren dann meistens um den Klassenerhalt, aber dennoch war man der einzige Wittgensteiner Verein, der sich 10 Jahre in der Bezirksliga halten konnte. Nur 2 Jahre später bot sich in einem Entscheidungsspiel in Berleburg gegen Raumland wieder die Möglichkeit, aufzusteigen. Das denkwürdige Match endete 3-3 und eine Woche später verlor eine junge Feudinger Mannschaft an gleicher Stelle mit 3-0.
Das Jubiläum im Jahre 1961 verbrachte man somit in der Kreisliga, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat und den ersten internationalen Auftritt der Blau-Weißen nicht verhindern konnte. Im Rahmen der Feierlichkeiten trat man gegen den BVV Baarn aus Holland und verbrachte mit den Gästen und Feudingern schöne Stunden und Tage.

Im Jahre 1963 kam es erneut zu Aufstiegsspielen mit Feudinger Beteiligung. Gegen Berghausen, Trupbach und Raumland konnte man sich durchsetzen und zog erneut in die Bezirksliga ein. Dieses Gastspiel verlief jedoch nicht sonderlich erfolgreich, musste man doch 2 Jahre später wieder absteigen und spielte einige Jahre auf Kreisebene.

Den nächsten Höhepunkt setzte im Jahr des 50-jährigen Vereinsbestehens die A-Jugend des Vereins, die sich bis ins Halbfinale der Westfalenmeisterschaft spielte und dort erst von der A-Jugend des VfL Bochum gestoppt wurde. Dieses Spiel stellt auch den Zuschauerrekord in Feudingen – 3000 Besucher sahen eine spielerisch und kämpferisch vorbildliche Mannschaft des SV, die den Favoriten aus dem Ruhrpott am Rande einer Niederlage hatte, sich jedoch unglücklich mit 0-1 geschlagen geben musste. Auf dem Weg dorthin wurde man mit einem Sieg gegen Klafeld-Geisweid Kreismeister. Im anschließenden Kampf um die Westfalenmeisterschaft wurden die Jugenden des GW Lütringhausen und des RSV Lüdenscheid geschlagen und der Südwestfalenmeister-Titel errungen. Im Viertelfinale hieß der Gegner dann TBV Lemgo (nein, die spielen nicht nur Handball), wo auf fremdem Platz ein 1-0-Sieg gelang.
Als Lohn für diese Erfolge wurde die Mannschaft nach dem Halbfinale von Kreistag und Kreisverwaltung als erste Wittgensteiner Fussballmannschaft geehrt.

Diese Truppe bestand aus:
Hans-Hermann Klein, Dieter Kasper, Heinz Otto Weber, Burkhard Kaiser, Peter Rothenpieler, Eckhard Karger, Rüdiger Bäcker, Kurt Ermert, Wolfgang Reuter, Norbert Beschorner, Rolf Lenz, Udo Mützelburg, Karl Hassler, Berthold Gerhardt, und Kontny.

1974 - 1989


Mit diesen Spieler verstärkt gelang der ersten Mannschaft im Jahre 1975 die Rückkehr in die Bezirksliga, in der in den Folgejahren zwei sechste und zwei 13. Plätze verbucht werden konnten, ehe man sich 1980 erneut in die Kreisklasse verabschieden musste. In der Zwischenzeit hatte der Verein ein neues Zuhause gefunden und spielt seitdem im Tannenwaldstadion. 1982 stieg die 2. Mannschaft aus der B-Klasse auf, so dass 2 Feudinger Teams in der A-Klasse antraten. Diese Saison verlief jedoch für beide Mannschaften nicht erfolgreich und am Ende standen ein 13. und ein 16. Platz in der Tabelle (bei 16 Mannschaften). Gegen Ende der 80er Jahre steigerte man sich wieder und war konstant im oberen Tabellenbereich zu finden, ohne jedoch noch einmal den Durchbruch nach oben zu schaffen.

1990 - 1999


Anfang der 90er Jahre stand unsere erste Mannschaft mehrfach kurz vor dem großen Wurf  „Rückkehr in die Bezirksliga“. Zwischen 1990 und 1993 waren die Tabellenplätze 3, 4, 2, 3 zu verzeichnen und man erarbeitete sich den Ruf der „Unaufsteigbaren“. Das es in dieser Zeit, trotz einer guten Mannschaft, nicht ganz zum Aufstieg gereicht hat, kann im Nachhinein vielleicht auf die vielen Trainerwechsel geschoben werden. Kontinuität und Ruhe stand an der Tagesordnung nicht ganz oben.

Erwähnenswert sind die zwei Ortsderbys gegen den TuS Volkholz in der Saison 1993/94. Bis zu 600 Zuschauern kamen am Spieltag in das Tannenwaldstadion und boten eine stolze Kulisse. Nach einem 1:1 im Hinspiel konnte man das Rückspiel mit 2:0 für sich entscheiden. In dieser Spielzeit sicherte sich der SV Feudingen am 27.Spieltag mit einem 2:0 Heimsieg gegen den TuS Unglinghausen vorzeitig die Meisterschaft und schaffte nach 14 jähriger Abstinenz die ersehnte Rückkehr in die Bezirksliga. Dieser Titel kam völlig überraschend, da sich wieder mal ein Trainer während der Vorbereitung verabschiedet hatte. Erst zwei Wochen vor Saisonstart wurde mit Gerhard Hinn ein neuer Coach verpflichtet, der zudem als „unbeschriebenes Blatt“ galt.

In der Saison 1994/95 musste man in die „Verlängerung“. Nach dem letzten Spieltag war unsere Erste punktgleich mit dem FC Kreuztal. Es kam zum Entscheidungsspiel über den dritten Absteiger aus der Bezirksliga. Vor annähernd 700 Zuschauern in Dahlbruch sicherte sich der SV Feudingen mit einem 2:1 Erfolg den Klassenerhalt. Aber schon im darauf folgenden Jahr war der Leistungsunterschied zu groß. Mit nur neun erreichten Punkten musste man den bitteren Gang als Tabellenschlusslicht in die A-Klasse antreten.

Es folgten zwei eher triste Jahre in der A-Kreisliga, die von einem Umbruch der Mannschaft geprägt waren, bevor man in der Saison 98/99 wieder zum großen Wurf ausholte…

1999 - 2005


Im Jahre 1999 stieg unsere erste Mannschaft im Entscheidungsspiel gegen Obersdorf-Rödgen in Salchendorf wieder in die Bezirksliga auf. In den folgenden 6 Jahren spielte man erstmals in der „Bundesliga der Sauerlands“, der Staffel 5. Beeindruckend war hier vor allem die Gastfreundschaft der Sauerländer, die sich jedoch spätestens im sechsten Jahr nicht mehr auf dem Platz niederschlug. Nach einer katastrophalen Hinrunde konnte auch eine deutliche Steigerung im Frühjahr 2005 nicht mehr den Klassenerhalt sichern, so dass man erneut den Gang in die A-Klasse antreten musste.

Ein Jahr zuvor, in der Saison 2003/2004, musste unsere 2. Mannschaft ebenfalls einen Abstieg verkraften.  Der 14. Tabellenplatz mit 23 Punkten (6S/5U/17N) und einem Torverhältnis von 32:79 war für den Klassenerhalt eine zu magere Ausbeute.

Nachdem es im Februar 2004 auf der Jahreshauptversammlung große Probleme gab, den Vereinsvorstand komplett aufzustellen, wurde der Verein in diesem Jahr von einer arg reduzierten Mannschaft um Volker Müller geführt, der als 2. Vorsitzender das Amt des Vereinsvorsitzenden kommissarisch mit übernahm. Diesem Team ist es dennoch gelungen, die wichtigen Arbeiten am neuen Vereinsheim (nähere Infos siehe „Heimat„) in die Wege zu leiten und den Spielbetrieb am Laufen zu halten. Im März 2005 kam es zur nächsten Jahreshauptversammlung – und die Zeichen auf einen Wandel zum Besseren standen nicht unbedingt gut. Doch, mit vereinten Kräften, neuen und alten Gesichtern und intensiven Gesprächen ist es gelungen, dem SV Feudingen wieder einen kompletten Vorstand zu verschaffen.

2005 - 2009


Ohne in Euphorie oder Größenwahn zu verfallen, kann man dennoch sagen, dass seit dem Jahr 2005 eine klare Struktur beim SV 1921 Feudingen e.V. zu erkennen ist. Um Lothar Göbel als 1. Vorsitzenden hat sich ein  Vorstandsteam aufgebaut und auch die Jugendvertretung ist mit Jörg Althaus und Karl-Christoph Sonneborn an der Spitze erfreulich besetzt. Ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung ist die Zugewinnung junger Leute. So konnte z.B der Altersdurchschnitt des Vorstandes gesenkt werden, ohne auf die Erfahrenen verzichten zu müssen. Hier hat die gute Mischung aus Jung und Alt bereits zu vorzeigbaren Ergebnissen geführt.

Dieser Trend ist ebenfalls im sportlichen Bereich festzustellen. Unsere beiden Seniorenteams sind mit vielen jungen Spielern, die in den vergangen Jahren aus der eigenen Jugend hervorkamen, ausgestattet. Mit Frank Filipzik als Trainer der Ersten, konnte ein Mann gefunden werden, der mit viel Leidenschaft und Einsatz zu Werke geht. Die positive Entwicklung konnte in jüngster Vergangenheit schon des öfteren beobachtet werden. Durch den 8. Platz in der Saison  08/09 erreichte man nach 07/08 erneut eine einstellige Tabellenposition. Zu hoffen bleibt, dass die Mannschaft weiter solche Fortschritte macht und von Verletzungspech oder Abgängen verschont bleibt.
Das Kommando der zweiten Welle hat seit 2007 Dennis Roth. „Oger“ hat einen guten Draht zu den Jungs und beweist nicht nur jeden Sonntag bei der Kabinenansprache, dass er eine gute Besetzung ist. Dieser Faktor kombiniert mit der stark verbesserten Trainingsbeteiligung, führte zu regelmäßigen Platzierungen im oberen Tabellendrittel. So belegte die „Zwote“ nach der Saison 08/09 den 3. Platz, nachdem man im Vorjahr an vierter Stelle endete.

In der Jugendabteilung ist man mit den letzten Spielzeiten zufrieden. Gerade im Bereich F- bis D-Junioren ist die Anzahl an Kindern und Jugendlichen konstant hoch, so dass wir jedes Jahr mindestens jeweils eine Jugendmannschaft stellen können. Bei den C- bis A-Junioren bilden wir eine Jugendspielgemeinschaft mit den benachbarten Vereinen aus Banfe und Hesselbach. Hier sind die Spielerzahlen leider oft rückgängig und man muss sich eingestehen, dass der Fussball in Zeiten von Playstation und Nintendo-Wii bei steigendem Alter zunehmend in den Hintergrund rückt. Ein Trost jedoch ist, dass dieses Dilemma nicht nur beim SV Feudingen zu finden ist.
An dieser Stelle sollte einmal die Arbeit aller ehrenamtlicher Trainer, Betreuer und Helfer, denen man eigentlich nicht genug danken kann, gewürdigt werden. Denn eins wird so bleiben, wie es schon immer war – unsere Jugend ist die Zukunft, auch und vor allem im SV 1921 Feudingen e.V.!

Randnotiz:
Ein, für dieses Jahrtausend, nicht ganz unbedeutender „Meilenstein“ konnte am 10.02.2006 gelegt werden. Der SV Feudingen ist mit einer eigenen Homepage im Internet zu finden.

2009 - 2015


2009 wird als eines der geschichtsträchtigsten Jahre für den Ort Feudingen und  der Vereinsgeschichte eingehen. Bei einer Untersuchung der Sportanlage Tannenwaldstadion wurden erhebliche Mängel festgestellt. Um den aktuellen Anforderungen an Sportstätten gerecht zu werden, empfahl sich der Umbau des Fussballfeldes in einen Kunstrasenplatz und die Belegung der Leichtathletikanlagen mit Kunstoffbelag. Um dieses Ziel zu erreichen, schlossen sich die drei Vereine SV Feudingen, TV Feudingen und TuS Volkholz zum „Trägerverein Tannenwaldstadion“ zusammen. Mit großem Erfolg. Nach einer rund fünf monatigen Bauphase konnte das neue Tannenwaldstadion im August 2009 offiziell eingeweiht werden. Bei buntem Rahmenprogramm wurde drei Tage ausgelassen gefeiert. An dieser Stelle bedankt sich der SV Feudingen bei allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben! Zurecht stolz ist man auf die sehr sehr gute Beteiligung zahlreicher „SV-Helfer“.

 

Fussballerisch konnte der SV Feudingen in diesem Zeitabschnitt seinen eingeschlagenen Weg fortsetzen und landete mit beiden Mannschaften kontinuierlich unter der besten fünf Teams der jeweiligen Liga. Martin Uvira als Spielertrainer und Marco Schiavone als Co-Trainer übernahmen das Traineramt von Frank Filipzik, während die zweite Garnitur unter anderem von Tobias Kuhli, Eckhard Kuhli und Patrick Haßler gecoacht wurde. Die Reserve konnte in der Spielzeit 2014/15 bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen und belegte den zweiten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag in der Saison 2013/14 kam es für die Erste im heimischen Tannenwaldstadion zum direkten Aufeinandertreffen zwischen Platz 1 (TuS Deuz 83 Punkte) und Platz 2 (SV Feudingen 81 Punkte). Vor sage und schreibe 1100 Zuschauern führten die Gäste früh durch ein Tor in der 11. Spielminute. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit erhöhte Deuz auf 2:0. „Wir haben schlecht angefangen und Deuz war die bessere Mannschaft“, so das Resümee des Feudinger Co-Trainers Marco Schiavone. „Im zweiten Durchgang haben wir zwar besser in die Partie gefunden, aber als Deuz auf 2:0 erhöht hat, war die Sache eigentlich gelaufen.“ Der Anschlusstreffer von Benjamin Pfeiffer (60.) hatte den Feudingern noch einmal Anlass zur Hoffnung gegeben, aber letztlich war Deuz einfach cleverer. So betrübt manch Feudinger Spieler auch schaute, nach Abpfiff der Partie im Tannenwaldstadion war man sich doch weitgehend einig: Die Fußballer des TuS Deuz haben das entscheidende Spiel um den Titel der Kreisliga B2 mit 2:1 verdient gewonnen. Damit wurde die bessere Mannschaft auch Meister. Ein riesen Erlebnis vor einer wahnsinnigen Zuschauerkulisse bei bestem Fußballwetter.

Leider gab es aber auch ein sportlich folgenschweres nagatives Erlebnis. In der Spielzeit 2013/14 wurden die Spielklassen neu eingeteilt. Unter anderem enstand die Kreisliga D. Unsere erste Mannschaft, die seit Jahren in der Kreisliga A zu Hause war musste den schweren Gang in die Kreisliga B antreten, weil man im entscheidenden „Einteilungsjahr“ lediglich den 10. Tabellenplatz in der Saison 2012/13 belegt hatte. Sehr bitter, denn es war mit Abstand die schlechteste Paltzierung der letzten 5 Jahre. Hätte man wie in den Jahren zuvor im oberen Drittel mitgespielt wäre die Spielklasse in den folgenden Jahren eine höhere gewesen.

Im Jugendbereich tat man sich mit den Vereinen FC Laasphe, FV Niederlaasphe und FSV Puderbach zur Jugendspielgemeinschaft „JSG Lahntal“ zusammen. Die Ergbnisse dieser Fusion waren sehr positiv, vor allem weil man mit mehreren Mannschaften in der höheren Kreisliga vertreten war. Der SV Feudingen konnte dazu vor allem mit enormer Anzahl und Qualität an Betreuern einen wesentlichen Teil beisteuern. Den Amt des Jugendleiters übernahm Dustin Völkel, der ein starkes Team um Markus Althaus hinter sich wusste.

2016 -


Am 10.02.2016 war unsere Homepage 10 Jahre online. Dabei wurde die Anzahl von 500.000 Besuchern auf der Homepage geknackt! Wenn wir richtig rechnen, müssten das 50.000 Klicks im Jahr, 960 Aufrufe in der Woche und etwa 140 Besucher am Tag sein. Eine sehr beachtliche Zahl, auf die der Verein sehr stolz sein kann. Es zeigt, dass sich die ganze Arbeit der letzten Jahre gelohnt hat und nach wie vor Interesse an der Seite des SV Feudingen besteht.

Am 24.02.2017 fand die Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Zur alten Post“ statt, in das wir nach vielen Jahren wieder zurückkehren konnten. 84 Mitglieder – und damit so viele wie seit etlichen Jahren nicht mehr – bildeten den angemessen Rahmen für die Wahl des neuen Vorsitzenden Frank Filipzik sowie des neuen 2. Vorsitzenden Markus Althaus. Kassenwart Christian Klein wurde in seinem Amt bestätigt und geht in das 14. Jahr seiner Amtszeit. Neuer Jugendgeschäftsführer ist Nils Reh, Jens Mengel nun stellvertretender Jugendleiter. Sebastian Schulz übernimmt das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers. In seinem Amt bestätigt wurde Rolf Horchler als Altherren-Beauftragter.
Emotionaler Höhepunkt einer sehr harmonischen und optimistischen Versammlung war die Ehrung von Fritz Reh, der dem SV seit 80! Jahren die Treue hält und auch gestern wieder mit seiner humorvollen Art zu begeistern wusste.

folgt…